Ein Heimspeicher verdient genau eine Sache: die Differenz zwischen dem Strompreis, den du sparst, und der Einspeisevergütung, die du sonst bekommen hättest. In Deutschland sind das rund 35 gegen 7,70 Cent — also gut 27 Cent je Kilowattstunde, die durch den Speicher läuft.
Die Frage ist deshalb nicht, ob ein Speicher funktioniert, sondern wie viel deines Überschusses du pro Jahr wirklich hindurchbekommst. Das hängt von deinem Dach, deinem Stundenverbrauch und der Jahreszeit ab: im Juni ist der Speicher jeden Tag voll und es bleibt trotzdem etwas übrig, im Dezember kommt er kaum zum Einsatz. Dieser Rechner geht alle 8.760 Stunden eines repräsentativen Jahres durch.
Was wir bewusst nicht einrechnen: Handel an dynamischen Börsenpreisen. Ein Speicher kann damit zusätzlich verdienen, aber das hängt so stark von Tarif und Preisspreizung ab, dass jede Zahl hier geraten wäre. Was du unten siehst, ist der Ertrag aus deiner eigenen Sonne.
Oft noch nicht. Bei einem durchschnittlichen Haushalt liegt die Amortisationszeit über der erwarteten Lebensdauer — dann holst du ihn nicht heraus. Bei hohem Verbrauch, einer Wärmepumpe oder einem Elektroauto kann es anders aussehen. Der Rechner sagt es ehrlich, in beide Richtungen.
Größer ist nicht automatisch besser. Ab einer bestimmten Größe bleibt der Speicher halb leer, weil dein täglicher Solarüberschuss die Grenze ist und nicht die Batterie. Der Rechner geht 5, 10 und 15 kWh durch und markiert die Größe mit dem höchsten Nettoertrag über die Lebensdauer.
Auf Bundesebene nicht — die KfW-Heizungsförderung deckt Speicher nicht ab. Die genannten Beträge sind also das, was du selbst zahlst. Einzelne Länder und Kommunen haben eigene Programme; die sind hier nicht eingerechnet.
Es ist ein Richtwert: Fixkosten (Wechselrichter, Installation) plus ein Betrag je Kilowattstunde. Ein konkretes Angebot kann um zweistellige Prozentwerte abweichen — hol immer mehrere ein.