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Lohnt es sich, Solarmodule zu erweitern?

Berechne, was zusätzliche Module dir pro Jahr bringen — auf Basis deines Dachs, der Ausrichtung und deines stündlichen Verbrauchs. Jedes weitere Modul bringt weniger; hier siehst du wie viel.
Ohne Handel an dynamischen Preisen gerechnet
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Hintergrund

Warum Modul Nummer zwanzig weniger bringt als Modul Nummer vier

Solarmodule bringen nicht alle gleich viel. Deine ersten Module erzeugen Strom, den du größtenteils selbst verbrauchst: Diese Kilowattstunde spart den vollen Arbeitspreis von rund 35 ct. Jedes weitere Modul erzeugt häufiger dann, wenn du schon genug hast — und dieser Strom geht zur Einspeisevergütung von 7,70 ct ins Netz.

Die Frage ist also nicht, ob zusätzliche Module Strom erzeugen, sondern wie viel davon du selbst noch unterbringst. Das hängt von deinem Dach ab, von deinem stündlichen Verbrauch und von der Jahreszeit.

Diese Berechnung geht alle 8.760 Stunden eines repräsentativen Jahres durch — für deine Postleitzahl, Ausrichtung und Neigung — und zeigt je Ausbaustufe den Ertrag und die Amortisationszeit. Noch keine Anlage? Dann rechnet dieselbe Logik mit einer realistischen ersten Anlage.

Häufige Fragen

Bringt jedes zusätzliche Modul gleich viel?

Nein, und genau darum geht es. Deine ersten Module erzeugen Strom, den du größtenteils selbst verbrauchst — diese kWh spart den vollen Arbeitspreis. Jedes weitere Modul erzeugt häufiger dann, wenn du schon genug hast, und dieser Strom geht zur Einspeisevergütung ins Netz. Der Ertrag pro Modul sinkt also mit jedem Modul, das du ergänzt.

Wie viele Module sollte ich nehmen?

Die Berechnung rechnet zwei Ausbaustufen durch und zeigt je Stufe den Ertrag und die Amortisationszeit. Hast du noch keine Anlage, rechnet sie mit einer realistischen ersten Anlage statt mit einer Handvoll Module.

Lohnt sich Eigenverbrauch mehr als Einspeisung?

In der Regel deutlich. Die Einspeisevergütung liegt bei 7,70 ct/kWh, während du für Netzstrom rund 35 ct/kWh zahlst. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ist damit ein Vielfaches wert. Deshalb entscheidet nicht die Anlagengröße allein, sondern wie viel du davon selbst nutzen kannst.

Warum fragt die Berechnung nach meiner Postleitzahl?

Um die tatsächliche Einstrahlung an deinem Standort samt Dachausrichtung und Neigung zu holen (Open-Meteo, stündlich über ein ganzes Jahr). So ist der Ertrag persönlich statt ein Bundesdurchschnitt.

Diese Berechnung ist ein Richtwert auf Basis von Modelldaten (Open-Meteo Einstrahlung, BDEW-H0-Lastprofil) und weder Beratung noch Angebot. Investitionsbeträge sind indikative Marktpreise, kein Angebot; Handel an dynamischen Preisen ist nicht eingerechnet.